Glossar · Fitness
RIR (Reps in Reserve)
RIR gibt an, wie viele saubere Wiederholungen am Ende eines Satzes noch möglich gewesen wären.
Warum das wichtig ist
RIR ist eine subjektive Methode zur Einschätzung, wie nah ein Satz am momentanen Wiederholungslimit lag. Sie kann Belastung steuerbarer machen, ist aber keine objektive Messung.
Viele wirksame Kraft- und Hypertrophiesätze enden vor vollständigem Muskelversagen. Wie nah ein Satz sinnvollerweise ans Versagen geht, hängt unter anderem von Ziel, Übung, Technik und Ermüdung ab.
RIR ist eine Selbsteinschätzung. Die Genauigkeit kann sich mit Erfahrung verbessern, bleibt aber von Person, Übung und Satz abhängig.
Training bis zum Versagen ist ein Werkzeug, keine Pflicht. Ein einzelner RIR-Wert entscheidet weder über Wirksamkeit noch über Sicherheit eines gesamten Programms.