Rechner · Makrorechner
Wie verteile ich meine Makronährstoffe?
Der Makrorechner teilt deine tägliche Kalorienmenge in Protein, Fett und Kohlenhydrate auf. Er gibt dir eine praktische Ausgangsverteilung für dein Ziel.
Ergebnis
- Protein
- 128 g512 kcal · 21 %
- Fett
- 72 g648 kcal · 27 %
- Kohlenhydrate
- 310 g1240 kcal · 52 %
Erhält und baut Muskelmasse.
Interner Fett-Planungswert; keine hormonelle Sicherheitsgrenze.
Energie für Training und Alltag.
Makros sind eine interne Ausgangsverteilung; der 0,6-g/kg-Fettwert ist keine hormonelle oder medizinische Sicherheitsgrenze.
Methode
So wird gerechnet
Das Modell setzt Protein nach Ziel und Körpergewicht, verwendet zunächst etwa 0,9 g Fett/kg und füllt die restliche Energie mit Kohlenhydraten.
Wenn die Zielkalorien sehr niedrig sind, kann das Modell Fett bis zu einer internen Untergrenze von 0,6 g/kg reduzieren. Diese Zahl ist eine Rechen-Guardrail dieses Tools und keine universell validierte hormonelle Mindestzufuhr.
Schätzsicherheit
Wie sicher ist diese Schätzung?
Mittel
Die Verteilung folgt klaren Regeln, beruht aber auf deinem geschätzten Kalorienbedarf. Ist dieser ungenau, verschieben sich alle drei Werte mit.
Interpretation
So liest du dein Ergebnis
Die Verteilung ist ein Startmodell. Fett und Kohlenhydrate können innerhalb einer passenden Gesamternährung je nach Präferenz, Verträglichkeit, Training und medizinischem Kontext anders verteilt werden.
Wenn kaum Energie für Kohlenhydrate übrig bleibt, ist das vor allem ein Signal, die zugrunde liegenden Zielkalorien und Annahmen zu prüfen — nicht ein Beweis für einen physiologischen Grenzwert.
Grenzen
Grenzen dieses Rechners
Für eine einzelne Fettzufuhr in g/kg gibt es keine universelle Schwelle, oberhalb der Hormone automatisch sicher und unterhalb derer automatisch gestört sind. Das Modell darf deshalb nicht medizinisch interpretiert werden.
Der Rechner setzt bereits festgelegte Zielkalorien voraus; sind diese unpassend, sind auch die ausgegebenen Makros unpassend.
Häufige Fehler
Häufige Fehler
- 01Die Makros exakt treffen wollen, obwohl die Gesamtkalorien der wichtigere Faktor sind.
- 02Fett stark reduzieren, um mehr Kohlenhydrate unterzubringen.
- 03Einen Makronährstoff ohne nachvollziehbaren Grund vollständig streichen.
- 04Die Verteilung ständig ändern, statt sie einige Wochen konstant zu halten.
- 05Die Makros nach einer Änderung der Kalorien nicht neu berechnen.
Beispiel
Ein durchgerechnetes Beispiel
80 kg, Ziel Muskelaufbau, 2.800 kcal
≈ 160 g Protein, ~72 g Fett, ~370 g Kohlenhydrate. Genug Fett für Hormone und ausreichend Kohlenhydrate als Trainings-Treibstoff.
FAQ
Häufige Fragen
- Ist 0,6 g Fett/kg ein hormonelles Minimum?
- Nein. Es ist die interne Untergrenze dieses Rechenmodells. Eine individuelle hormonelle oder medizinische Mindestzufuhr lässt sich daraus nicht ableiten.
- Warum werden Kohlenhydrate als Rest berechnet?
- Das ist eine Designentscheidung des Modells: Protein und ein Fett-Planungswert werden zuerst gesetzt, die verbleibende Energie wird rechnerisch Kohlenhydraten zugewiesen.
- Muss ich die ausgegebenen Makros exakt treffen?
- Nein. Sie sind eine Ausgangsverteilung. Wichtiger sind eine passende Gesamtenergie, ausreichende Nährstoffversorgung, Verträglichkeit und ein konsistentes Vorgehen.
- Kann eine andere Fett-/Kohlenhydrat-Verteilung funktionieren?
- Ja. Innerhalb einer passenden Gesamternährung können Präferenz und Trainingsanforderungen unterschiedliche Verteilungen sinnvoll machen.
- Was bedeutet die Warnung bei niedrigen Zielkalorien?
- Sie zeigt, dass die internen Regeln rechnerisch kaum noch zusammenpassen. Prüfe die Kalorienvorgabe statt die Guardrail als medizinische Grenze zu lesen.
Quellen
Quellen
- 01Jäger R, Kerksick CM, Campbell BI, et al. International Society of Sports Nutrition Position Stand: Protein and Exercise. Journal of the International Society of Sports Nutrition. 2017;14:20.
- 02Aragon AA, Schoenfeld BJ, Wildman R, et al. International Society of Sports Nutrition Position Stand: Diets and Body Composition. Journal of the International Society of Sports Nutrition. 2017;14:16.
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